68 Kilometer: Kazani-Bitola-Grenzübergang Griechenland-Petres

Einschlafen. Aufwachen. Prasselnder Regen. Pippigang. Wälzen und hoffen. Der Zeltstoff ist so dünn, aber alles bleibt dicht.
Unsere mazedonische Omi Sonja wuselt schon durch ihre Hood. Wir sollen in die Küche kommen. Auf dem Herd köchelt schon Kaffee. In einem anderen Topf schwimmen Nudelfetzen herum. Den Teig hat sie selbst gemacht. Sie schichtet die Nudeln auf Teller und raspelt Käse drüber. Zu trinken gibt es einen Joghurtdrink. Wohl ein traditionelles Frühstück in Nordmazedonien. Wir futtern alles auf uns und tigern zurück in den Garten. Geschirr nass, Zelt nass, Unterlage nass. Wir packen den tropfenden Schmu ein und hoffen auf Sonne!

In der letzten, nordmazedonischen Stadt (Bitola) vor der griechischen Grenze verprassen wir Henris Denare. Herrlich unvernünftiges Zeug landet auf der Ladentheke: Chips, Riegel, Limo. Ja, ok auch bisschen Börek und Sesamschnecken.

Wir sind gerüstet für Hellas! Denn der Grenzübergang lässt nicht lange auf sich warten. Die Flaggen der Europäischen Union und Griechenlands wehen ganz feierlich. Aber leider kein Pappaufsteller von Ursula von der Leyen weit und breit. Dafür Schilder, die alle nach links zeigen. Wir schlagen den Weg in Richtung Thessaloniki ein. Die Landstraße ist so schön leer, wir können voll laufen lassen. Unser Ziel ist heute ein See, umgeben von Bergen. Auf einem Steg bauen wir unsere Schlafgemache auf. Was für ein Spot?!! Unser Wildcamping verdient einen Schönheitspreis.

Hi Anita! Jeden Abend fiebere ich Deinem Eintrag entgegen. So schön, mit Dir und Euch zu reisen, zu erfahren. Toller Blog! Drücke Euch ganz fest die Daumen, alles Gute! Liebe Grüße, Eva Gutting mit mitreisendem Mann Markus
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Liebe Eva! Freue mich sehr über deine Message. So viel Unterstützung aus allen Himmelsrichtungen. Danke Danke und viele Grüße in den Breisgau und natürlich an deinen Chéri
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