Tag 39: Radeln wir noch oder chillen wir schon?

Insel, Pausentaste, ins Bettlaken sabbern: Drei oder vier Tage wollen wir hier auf Hvar bleiben und Cocktails runterkippen. Weit entfernt von Höhenmetern und Kilometerangaben. Gammeln und genießen. Zeit haben für Schlemmerfrühstücke. Während ich mir noch den Schlaf aus den Augen fummele, pantscht Ann-Sophie schon Butter, Eier, Milch und Mehl zusammen. Pfannkuchen-Time! Als Topping steht schon „Lino Lada“ bereit. Das ist kein Auto, sondern eine sündige Creme. Schmeckt wie die Füllung von Kinder Bueno. Hölle! Kann nicht aufhören, zu schlecken.

Wohlig vollgefressen rubbele ich diverse Flecken aus meinen Klamotten: Kettenöl, Sonnencreme, Tomatenmark. Den Rest übernimmt die Waschmaschine. Danach haben wir ein Rendezvous mit dem Meer. Es trägt uns auf seinen Händen und hat viel zu erzählen: einfach auf die Wasseroberfläche legen, Ohren unter Wasser halten und lauschen. Klingt als ob hier irgendjemand winzige Kieselsteine wegsaugt. Voll die Lebensaufgabe! Genug phantasiert!

Um 19 Uhr holt uns Ninos Schwester ab. Wir gehen in ein Restaurant. Endlich mal wieder Auto fahren. Berge hochjuckeln ohne Schweißausbruch. Wir steuern das Kleinvenedig von Hvar an: Vrboska. Schnuckeliges Städtchen mit vielen Restaurants. Booten und Brücken. Die massiven Steine der Häuser glühen noch von der Sonne.

Statt Campingküche heute Mal Verwöhnprogramm: Muscheln, Brasse und Pommes. Und ganz viel Knofi. Vampire lassen uns heute Nacht definitiv in Ruhe.

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