21 Kilometer: Wiesencamping Marhof-Villach und zurück
Letzte Chance für Kaiserschmarrn zum Frühstück. Selbstgemacht. Aus der Flasche. Einfach Milch aufs Pulver schütten, shaken, quellen lassen. Dann den eigentlichen Waffelteig in den Topf gießen und zerfetzen. Zucker-Zimt (mitgenommen im Ü-Ei) druff. Lecker.

Wir packen unsere Radtaschen und nehmen mit: Badesachen, Buch und Handtücher. Die Kärnten-Therme in Villach soll unser Regenschirm sein. Dort angekommen, zerplatzen unsere kleinen Sehnsüchte nach Wärme und Blubberblasen. Ein Schild vor dem Eingang mit rotem Ausrufezeichen sagt: Kapazitätsgrenze erreicht, ab 17:30 Uhr ist der Eintritt wieder möglich. Das dauert noch sehr lang.
Wir ziehen davon und schlagen süße Wurzeln in einem Café. Dort holen wir die Karten raus. Gekniffelt wird auch. Wobei eher geknüffelt, so heißt Michas Raubversion aus dem Netz. Macht Laune!
Danach erkunden wir mit unseren Rädern die Stadt Villach. Hier wird gerade Kirchtag gefeiert, ein mehrtägiges Volksfest mit großem Trachtenumzug am Sonntag. Wer es ernst meint, schmeißt sich ins Dirndl oder in die Lederhose. Ganz nett anzuschauen, aber auch nicht mehr. Der Abschiedsblues spielt schon seine Melodie. Morgen trennen sich unsere Wege wieder. Schnief.
Aber weg mit den Taschentüchern. Im Hier und Jetzt geht die Reise weiter. Wir springen mit den letzten Sonnenstrahlen in den Faaker See, mit Blick auf eine Gebirgskette. Oarschkalt, aber lohnt sich. Schneeengel auf dem Wasser – beste. Das Wasser ist so klar, wir können unsere Füße sehen.

Das Brathähnchen neben dem Supermarkt verpassen wir leider. Hatten noch mit einer anderen Radel-Omma geschnackt. Also gibt es Asia-Suppe and more. Kann Spuren von Schwermut enthalten.