Tag 4: Zugfahren ist auch mal schön

60 Kilometer: Cortaillod-Yverdons-les-Bains-mit Zug nach Lausanne-Buchillon

Aufwachen und direkt in den Neuenburgersee hopsen. Das Wasser ist so klar, stahlblau, runde Kiesel unter den Füßen. Das ist Urlaub! Wir gönnen uns nochmal eine heiße Dusche auf dem Campingplatz. Voll schwäbisch. Müssen dafür keine Extra-Marken besorgen. Die Dusch-Flatrate ist inklusive. Wohlduftend geht’s endlich ans Frühstück: Müsli, Quinoa-Reste, Salami-Sandwich und Kinderschokolade. Es geht so viel rein.

Um 14 Uhr sind wir dann erst ready for Drahtesel. Ein kleines Dilemma. Wir wollen Kilometer wegputzen, uns morgens aber nicht aus den Schlafsäcken stressen. Daher beschließen wir, dass wir zwischendurch auch mal einen Zug nehmen dürfen. Zum Beispiel heute. Vom südlichsten Zipfel des Neuenburgersees bis nach Lausanne. 34 Minuten für 56 Franken. Die Schweiz ist einfach sackteuer. Hinzukommt das Gefühl, als ob wir aufgegeben hätten und die SBB nun die Höhenmeter wegrockt – statt unsereins. Alles Käse! Zugfahren ist voll ok!

Am Genfer See in Lausanne (wer hat das denn erfunden?) radeln wir noch 20 Kilometer am Ufer entlang. Auf der Suche nach einem Spot zum Campen. So viele Privatvillen und ein verheißungsvoller Weg zum See. Camping verboten steht da. Ich spreche mit Locals. Sie sagen: Das geht klar hier. Ja, dann. Wir springen nochmal ins Wasser und kochen Nudeln. Schütten Barilla-Tomatensoße mit einem Kräuterfrischkäse-Pott druff. Das ist lebensverändernd lecker!!

Ein Kommentar zu „Tag 4: Zugfahren ist auch mal schön

  1. So schön, wieder mit Dir und Euch unterwegs zu sein! Und das, ohne zu schwitzen und zu strampeln…

    Liebe Grüße, gute Reise!

    Eva und Markus Gutting

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