
Wir sind in Tiflis, wir sind am Ziel. Das checke ich noch gar nicht. Noch denke ich in Höhenmetern, Kilometern und Windstärken. Wohin mit den Händen, wenn nicht an den Lenker? Wohin mit dem Po, wenn nicht auf den Sattel? Wohin mit den Füßen, wenn nicht auf die Pedale?
Erstmal runterkommen, viel schlafen und die Eindrücke anverdauen. Gemeinsam mit meinem Oli, der in wenigen Minuten in Tiflis landet. Grüße aus der Arrival-Halle! Mein Puls? Bestimmt vierstellig gerade.
Drei oder vier Tage werden wir uns in der Stadt treiben lassen. Dann fahren wir in die Berge. Ich möchte unbedingt eine geführte Tour mit Pferden machen. Und in Hütten schlummern. Einen Lada steuern. Stockbrot im Lagerfeuer backen und vieeeel wandern. Aus Fernvelo wird daher in den nächsten drei Wochen Fernfeet. Reiseberichte wird es natürlich weiterhin geben. Aber nicht mehr täglich. Mama, mach dir keine Sorgen!
Ich bin gerade einfach nur unendlich aufgeregt (Oli) und auch unendlich dankbar:
- Mein Rad, du Stahl-Fels in der Brandung. Keine technischen Katastrophen, nur zwei Platten. Top-Qualität!
- Meine Beine, ihr Kraftmonster! Mit ein paar Magnesium-Tabletten gebt ihr euch zufrieden. Keine Krämpfe, keine Allüren, nur ehrlicher Muskelaufbau!
- Meine Reisefreundin Ann-Sophie, meine mitfahrende Glückssträhne, so fröhlich, so herzlich, so pfiffig. Ohne dich, wäre alles doof gewesen. Zwei Fische in der Wildnis, aber nie verloren.
- Meine Familie, meine Freunde, meine Kollegen, mein Freund (mittlerweile ein Freund!), ihr wart immer mein Rückenwind!

DANKE ❤️!