75 Kilometer: Galani-Alkion

Eiskalt, tiefgrün und absolut mitreißend: Sein Name ist Nestos. Und ich bin ein bisschen verknallt.
Der Fluss schlawinert sich durch Bulgarien und Nordgriechenland. Hat hübsche Schluchten in die Felswände gefräst. Im gleichnamigen Nationalpark kann man übrigens richtig gut wandern und Kanu fahren. Geheimtipp, Leute!
Ja, ich bin Fan. Auch, weil meine Griechenland-Klischees (Strände, weiße Häuser mit blauen Fensterläden, Olivenbaum-Plantagen) so schön auf den Kopf gestellt werden.
Entdeckt haben wir Nestos mithilfe der App „Park4Night“. Nach der Tour gestern und heute nach dem Aufwachen habe ich mich direkt in diesen flüssigen Kühlschrank gelegt. So belebend! Auch als Spülschwamm ist der Fluss geeignet. Einfach Sand in die Alu-Schale schütten, bisschen verreiben und schwups ist er weg: der angebrannte Reis.


Gesellschaft gibt es auch. Viele frauchen- und herrchenlose Hunde leben am Ufer. Ein Vierbeiner hat in der Nacht sogar mein Zelt bewacht oder doch nur geschnarcht?
