
Albanien flasht uns. Besonders Tirana. Es ist chaotisch und quirlig. Unser Hotel liegt in einem Viertel mit wenig Touristen. Alles ist so schön normal. Müllhaufen, Obststände, Hupkonzert.
Halbfertig, halbangefangen. Häuser ohne Putz. Straßen ohne Bürgersteige. Restaurants ohne englische Speisekarten. Über unseren Köpfen spannen sich Stromkabel. Es lebe die Überputz-Verlegung!
Wir wollen mehr über dieses kleine Land erfahren und recherchieren im Internet. Kleines Best of: Albanien war mal Friends mit Jugoslawien, mit der Sowjetunion und mit China. War lange Zeit kommunistisch geprägt. Aber das ist schon etwas her. Jetzt will Albanien in die EU. Was heißt jetzt? Schon seit 2009. Die Korruption im Land verhindert aber, dass Albanien in die große, europäische Unions-WG aufgenommen wird. Es gehört immer noch zu den ärmsten Ländern Europas. Die meisten Albaner leben im Ausland (!). Tirana wirkt aber überhaupt nicht leergefegt. Die Stadt ist so lebendig. Überall Cafés und kleine Läden. Es gibt sogar Fahrradwege! Na gut, niemand trägt hier einen Helm. Ist ja auch fashion-mäßig eher so unterirdisch. Egal, uns gibts nur mit Helm und gepolsterter Radhose. Den Minirock holen wir im nächsten Sommer wieder raus.

