Tag 15: Genug gewienert

Der fünfte Tag in Wien. Die Stadt ist liebenswert. Es gibt viele Parks, Kaffeehäuser und vor allem Marillenknödel in allen erdenklichen Variationen. Mit Butterbrösel, Eis, Schlagobers oder mit Nüssen. Kulinarisch gesehen, vollkommen dusselig, weiterzufahren. Aber die Hummeln im Hintern vermehren sich gerade exponentiell. Mir fehlen die Weiten, das Einmummeln in den Schlafsack, das Entzünden der Gasflamme, das Reißverschluss-Geräusch auf Campingplätzen.

Beine und Po sind wieder hergestellt. Ich habe nur ein bisschen Rücken vom Spülen. Morgen gönne ich mir daher eine Wiener-Wellness-Besonderheit. Neugierig? Details folgen.

Auch mein Radel schart schon mit den Pedalen. Es hat ein neues Rücklicht bekommen und bisschen Öl für die Gelenke. Die nächsten 1000 Kilometer können kommen.

Wieder aufbrechen, heißt auch „Bussi und Baba“ sagen. Mit meiner österreichischen Seelenverwandten Gudi geht es nochmal an die Donau, wobei eher über die Donau, zu einer Seitenader des Flusses. Die Wiener sagen dazu „Transdanubien“ und meinen die Bezirke 21 und 22 am anderen Donauufer. Die Abendsonne lugt hervor. Wir haben keine Badesachen dabei, egal, Unterwäsche tut es ja auch. Zwei weißbäuchige Mädels mit einem ganz entspannten Lächeln im Gesicht. Schöner wird es heute nicht!

Chillende Gudrun

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